1 Jingleprototype – 5 Audiologos

April 2017

In this project a short jingle was created and then adapted for five different kinds of companies.

The prototype is pretty simple, I focused upon the tension of the tritone from the short fourth to the major seventh and on the octave leap at the end.

For the electronics brand this octave leap fits as a motive of fine-tuning (high-end products). To create a less aggressive sound the tritone to the major seventh was changed to a major second to the fifth, still keeping some tension. For a “clean” image a VST bell instrument without additional reverb was chosen. The fast leaps right before the end should symbolize innovation and a forward-thinking mentality.

In the first movie studio logo additional tension is build through tremolo strings, plus the mysterious touch of the harp. For a better transition to the movie the harmonic resolution at the end is not completely satisfying.

The indie game developer theme was made with a VST instrument simulating the sound of a NES. To underline the retro feeling there is more movement in the melody and the end of the noise-beat was made to sound like turning old electronics off.

For the internet/mobile audio logo the motives fast, cheap & simple were realized by using a single pizzicato VST string. The “friendly” sound is a nice side effect.

In the second movie studio logo the tension of the original melody is played by a more opulent orchestra for an epic feeling. This should also sound high-class (high budget productions), which unfortunately is mostly lost by using VST instruments on a tight budget.


In diesem Projekt wurde ein kurzer Jingle erstellt, der für fünf verschiedene Firmenarten angepasst wurde. Da es sich nicht um existierende Firmen handelt, wurde auf eine Anpassung des Tons an das jeweilige Logo inklusive seiner Veränderungen in Videos verzichtet.

Der Prototyp ist relativ simpel gehalten, der Fokus liegt auf der Spannung des Tritonus von der kurz angespielten Quarte des Grundtons zur lang gehaltenen großen Sept und auf dem Oktavsprung am Ende.

Für die Elektronikfirma passt der Oktavsprung sehr gut um Hochwertigkeit (Feinschliff) zu symbolisieren. Um weniger aggressiv zu wirken wurde der Tritonus auf die große Sept durch eine große Sekunde zur Quint geändert, wobei durch diese immer noch etwas Spannung vorhanden ist. Für ein „reines“ Image wurde ein VST Glockeninstrument gewählt, bei dem kein weiterer Hall hinzugefügt wurde. Die schnellen Sprünge gegen Ende sollen die Motive Fortschritt und Zukunftsorientiertheit übertragen.

Das erste Filmstudiologo bringt weitere Spannung durch Tremolo Streicher und wirkt durch die Harfe mysteriös, wobei um in den Film zu leiten die Akkorde nicht vollkommen zufriedenstellend aufgelöst werden.

Für den Indie Videospiele Entwickler wurde auf ein VST Instrument zurückgegriffen, welches die Sounds eines NES simuliert. Um dieses Retro Gefühl zu unterstreichen wurden mehr schnelle Tonwechsel eingefügt und am Ende des Rausch-Beats eine Art Ausschaltgeräusch erzeugt.

„Geschwindigkeit“ durch Pizzicato Streicher und „günstig/simpel“ durch Verwendung von nur einem Instrument sind die Hauptmotive des Internet/Mobilfunk Audiologos. Der „freundliche“ Klang ist dabei ein netter Nebeneffekt.

Das zweite Filmstudiologo ergänzt die Spannung durch die Notenführung mit einer eher pompösen Orchestrierung. Außerdem soll es hochwertig klingen, was durch die Verwendung der VST Instrumente in meinem Budget leider nur erahnbar ist.