Mixing SFX & Music: “Requiem for a Dream” Trailer

http://youtubedoubler.com/ksns

Original Trailer:

February 2017

For this project I tried to do a mixture of existing stylistic devices of the trailer and episode 3-1 of Black Mirror, in which a for the episode vital sound effect is often used in a part of the soundtrack. I wanted to adapt this idea for the trailer, the result may have come out as a bit too artsy.

The sine wave in the beginning is on one hand produced by the TV, but on the other hand it represents the distress of the old lady. By adding the other sine waves (base frequency 100Hz and its harmonics, the first sine wave is now the 9th and highest harmonic) I wanted to express hope and the initial life improvement due to the prescribed ecstasy pills. Those are also the reason for the sound effect of them dropped in a pillbox. The closing doors are a metaphor for missed opportunities to beat the addiction and a decreasing chance to ever get clean again. The fast drum beats are the daily pill dosage, increasing over the trailer and even able to disrupt the music.

Other reoccurring effects are the lighter, used for taking heroin, and the bell (made with the cap of a cocktail shaker) as a symbol for making money by dealing drugs. Also there is the exhaling as a sexual sound, hinting at the prostitution story line of one character. Near the end drums are used as a stopping heart beat and a sine wave as an EKG.

I wanted to use the great movie score in the trailer while still focussing on the drums and sound effects, which is why I adapted it in a minimalistic way with only piano, viola and cello.


Dieses Projekt ist eine Mischung aus Stilmitteln des vorhandenen Trailers und Folge 3-1 von Black Mirror, bei der ein für die Folge wichtiger Soundeffekt in einem Teil des Soundtrack  oft verwendet wird. Dies wollte ich mit mehreren Geräuschen für den Trailer adaptieren, wobei das Ergebnis eventuell etwas verkopft ist.

Der Sinuston am Anfang kommt einerseits vom Testbild des Fernsehers, andererseits steht er aber auch für die Verzweiflung der älteren Dame. Durch Hinzufügen der anderen Sinustöne (alles Teiltöne bei 100Hz als Grundton, der vorherige Sinuston wird zum 10. und höchsten Teilton) soll die Hoffnung und anfängliche Lebensverbesserung durch die verschriebenen Ecstasy Tabletten dargestellt werden. Daher kommt auch der Soundeffekt von in eine Dose fallenden Pillen. Die schließenden Türen sollen eine Metapher für verbaute und geringer werdende Ausstiegschancen aus der Sucht sein. Die schnell aufeinanderfolgenden Schlagzeugschläge sind die täglich eingenommenen Tabletten, deren Anzahl sich über den gesamten Trailer erhöht und welche sogar die Musik zum Aussetzen bringen.

Weitere wiederkehrende Effekte sind das Feuerzeug, welches zum Heroinkonsum verwendet wird, und die Glocke (erzeugt mit dem Deckel eines Cocktailmixers) als Symbol für eingenommenes Geld durch Dealen. Außerdem gibt es das Ausatmen, als sexuelles Sinnbild, welches auf den Prostitutionsverlauf einer der Hauptpersonen anspielt. Gegen Ende wird noch das Schlagzeug als Herzschlag und der Sinuston als EKG verwendet.

Da ich den Filmsoundtrack sehr mag wollte ich diesen im Trailer verwenden. Um den Fokus auf dem Schlagzeug und den Soundeffekten zu lassen wurde die Musik minimalistisch mit Klavier, Bratsche und Cello adaptiert.